GHG unterstützt den StuRa

Die Grüne Hochschulgruppe unterstützt bei der Urabstimmung vom 13. – 15. Mai das Studierendenratsmodell (StuRa) für die Uni Heidelberg. Weitere Informationen findet Ihr hier:

Der neuste Stand beim AK Papier

Unsere umfassenden und konkreten Vorschläge für eine künftige Ausschreibung von Büropapieren kamen bei der Universität gut an und werden in den laufenden Prozess einbezogen. Mit anderen Worten: Es geht endlich vorwärts!!!
(Die Umstellung auf Recycling-Briefumschläge soll sogar schon früher kommen.)

GHG goes Brussels – ein politischer Ameisenhaufen im Fokus

Vom 6. bis zum 8. März 2013 nahmen einige Mitglieder der GHG das Angebot von Franziska Brantner, MdEP, wahr und besuchten im Rahmen einer politischen Bildungsfahrt mit anderen engagierten Grünen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz den Sitz des Europäischen Parlaments in Brüssel. Auf dem Programm standen Gespräche mit drei Abgeordneten des Europaparlaments und ein Besuch bei der Europäischen Kommission. Außerdem besuchten wir das Parlamentarium und das Regionalbüro von Baden-Württemberg,bzw. Rheinland-Pfalz und kamen mit einer Vertreterin der NGO financewatch ins Gespräch.

 
Bild aus Brüssel
 

Schon bei der Ankunft im Europaviertel wurden die Dimensionen der europäischen Politik deutlich. Riesige Gebäude, tausende Mitarbeiter, die durch labyrinthartige Flure eilen, Sicherheitskontrollen, Demonstrantengruppen prägten die Atmosphäre in und um das Parlamentsgebäude und lassen einen die Größe des „Projekts Europa“ fühlen.

 

Die Gespräche mit den Abgeordneten über ihre aktuelle Arbeit führten uns die Herausforderungen für InteressensvertreterInnen in der Europäischen Union vor Augen. Besonders eindrücklich war uns das Spannungsverhältnis zwischen den Interessen von Bevölkerungen, Regierungen und LobbyistInnen, die in Brüssel verhandelt werden. Angesichts dessen, dass nationale Eigeninteressen im Rat der Europäischen Union stärker als gesamteuropäische Interessen vertreten werden, finden wir es wichtig, dass die Kompetenzen des Europäischen Parlaments zukünftig gestärkt werden. An der Arbeit des Europäischen Parlaments wird sichtbar, dass gesamteuropäische Interessen hier stärker zur Sprache kommen können. Dies zeigt sich an der guten übernationalen Zusammenarbeit in den Fraktionen und der überfraktionalen Zusammenarbeit bei Themen wie der Neuausrichtung der Fischereipolitik.

 

Einige Abgeordnete haben bereits konkrete Schritte zur Stärkung der Bürgerinteressen eingeleitet. Die Lobbyorganisation financewatch, deren Gründung maßgeblich auf Betreiben von EU-ParlamentarierInnen erfolgte, versucht bspw. mit unabhängiger Finanzexpertise interessengeleiteter Finanzexpertise entgegenzutreten. Im Gespräch mit der Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit diskutierten wir die gegenwärtige Rolle und das zukünftige Potential der NGO.

 

Durch den Besuch in Brüssel haben wir einen vertiefenden Eindruck jenseits der medialen Berichterstattung erhalten. So konnten wir uns einen eigenen Einblick in die Vielfältigkeit der politischen Arbeit in Europa verschaffen. Dass Brüssel auch sonst eine sehr sehenswerte Stadt ist, konnten wir an unserem freien Abend feststellen. Ob die Abgeordneten davon viel haben, ist bei ihrem Arbeitspensum jedoch fraglich. Nicht zuletzt deshalb war es schön, dass wir mit Franziska Brantner auch bei einem gemeinsamen Abendessen in lockerer Atmosphäre ins Gespräch kommen konnten.

Petition für Ökostrom an der Uni Heidelberg

Am Donnerstag, den 15.11. überreichte die GHG Heidelberg dem Rektor der Universität Heidelberg die Unterschriften der Petition für 100% Ökostrom an der Uni:

Artikel der RNZ

Sicherheit für viele – weniger Militär und weniger neoliberale Wirtschaft!

Anlässlich des Heidelberger Dialogs zur internationalen Sicherheit breitete der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Dirk Niebel am 19.10.2012 in der Neuen Aula der Universität Heidelberg sein Verständnis der Vernetzung zwischen Sicherheit und Entwicklung aus.
“Man könnte glauben, Herr Niebel wolle die wirtschaftlichen Interessen Deutschlands in den Entwicklungsländern notfalls mit Waffengewalt verteidigen” sagt Christian Mittelstaedt. “Und das nennt er dann Entwicklungszusammenarbeit. Dabei bleibt völlig unreflektiert, inwiefern wir hier im globalen Norden für strukturelle, bzw. akute Gewalt in den Ländern des globalen Südens mitverantwortlich sind. Unsere Wirtschaftsweise bevorzugt Monokulturen, die die Lebensmittelsouveränität vieler Menschen strukturell bedroht und dadurch regionale Verteilungskonflikte fördert.”
“Außerdem ist Deutschland nach wie vor einer der größten Waffenexporteure weltweit”, ergänzt Benedict Mette. “In Deutschland hergestellte Waffen finden dabei nicht nur den Weg zu unseren BündnispartnerInnen. Diese Form von Sicherheit verhilft höchstens der deutschen Industrie zu wirtschaftlicher Entwicklung. Niebel ignoriert die Gefahr, die von militärischer Präsenz in Projekten der Entwicklungszusammenarbeit, z.B. in Afghanistan, ausgehen kann.”
“Durch die friedliche Aufbauhilfe und das damit steigende Ansehen Deutschlands in Krisenregionen hat letztlich auch das deutsche Militär profitiert”, sind sich Benedict Mette und Christian Mittelstaedt einig. “Es ist daher grundsätzlich zu begrüßen, dass zunehmend Kooperationen zwischen der Führungsakademie der Bundeswehr und der Akademie für internationale Zusammenarbeit angestrebt werden. Man kann jedoch nur darauf hoffen, dass auch die Damen und Herren der Bundeswehr zukünftig verstärkt friedliche Mittel einsetzen werden.”
“Eine intensivierte Kommunikation kann nur im Sinne aller sein. Diese Kommunikation vergisst Herr Niebel in seiner Arbeit leider viel zu oft”, fügt Benedict Mette noch hinzu. “Das zeigt sich u.a. an seinem Engagement für einen Militäreinsatz in Mali, ohne zuvor auch nur eine der vielen Gelegenheiten wahrgenommen zu haben, mit VertrerterInnen der Bevölkerung Malis ins Gespräch zu kommen.”

GVV Wintersemester 12/13

Auch dieses Wintersemester hat die Grüne Hochschulgruppe für euch wieder ein spezielles Vorlesungsverzeichnis erstellt, in welchem wir Veranstaltungen mit ökologischem und sozialen Schwerpunkt auflisten. Ganz getreu dem Motto: Gegen den Strom, für den Geist! Das Vorlesungsverzeichnis könnt ihr euch hier herunterladen, in gedruckter Form liegt es in vielen Instituten aus.

Viel Freude beim Besuchen der Veranstaltungen!

Neugierig, was wir so machen?

…dann komm zu unseren Schnuppertreffen am Mittwoch, den 17. sowie Montag, den 22. Oktober um 20 Uhr am Brunnen im Marstall oder zu einem unserer regelmäßigen Treffen jeden Mittwoch um 20 Uhr im Grünen Büro in der Poststraße 18-20. Wir freuen uns auf dich!

Besetztes Haus in Mainz muss bleiben!

In Mainz wurde im Anschluss an eine Nachttanzdemo ein seit Jahren leerstehendes Gebäude der Stadtwerke besetzt und soll in ein selbstverwaltetes Kulturzentrum umgewandelt werden. Das befürworten wir sehr und wünschen uns mehr solcher Projekte.

Denn in Mainz gibt es ähnliche Probleme, wie in Heidelberg: Mehreren Initiativen fehlt der Raum, um selbstverwaltet etwas aufzuziehen: In Mainz zum Beispiel das PENG! (das immer wieder umziehen muss) in Heidelberg das Kosmodrom, oder die Villa (die ja auch immer um ihren Mietvertrag mit der Stadt kämpfen muss) oder auch das nicht mehr existente autonome Zentrum in Heidelberg.
Dazu kommt die die Wohnungsproblematik: In Mainz sind wie in Heidelberg die Mieten hoch, es stehen oder werden Häuser leer (wie in Heidelberg im Rahmen der Konversionsflächen) und Menschen finden keine bezahlbare Wohnung.
Gerade auch für Studierende ist bezahlbarer Wohnraum und Raum zur freien Kulturentfaltung wichtig. Dazu bieten die Aktivist_Innen im Haus allen Gruppen die Kooperation und Mitnutzung der Anlage an und legen stets auf respektvollen Umgang und nicht bevormundenden Umgang Wert.

Deshalb solidarisiert sich die GHG Heidelberg dem Projekt und lehnt eine Räumung des Gebäudes entschieden ab!

Weitere Informationen:
https://www.taz.de/Besetzte-Villa-in-Mainz/!99693/
https://sqtmz.phoenix.uberspace.de
https://www.facebook.com/squatmainz

Kommentar zu den Wahlergebnissen: GHG und Christian bedanken sich für den Vertrauensvorschuss

Die Wahlen sind vorbei und ein sehr engagierter und intensiver Wahlkampf liegt hinter uns. An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an alle WahlkämpferInnen, die sich für die Grüne Hochschulgruppe eingesetzt haben!

Man muss sagen: Die Anstrengungen haben sich gelohnt. Trotz einer wiedererstarkten Juso-Hochschulgruppe und der Hindernisse, die es im Vorfeld der Wahlen gegeben hatte, hat die Grüne Hochschulgruppe ihr Spitzenergebnis vom Vorjahr nochmal verbessern können. Mehr als ein Viertel aller Stimmen entfielen auf die GHG – für diesen Vertrauensvorschuss bedanken wir uns als Gruppe und ich mich persönlich bei allen WählerInnen.

Für mich beginnt die eigentliche Arbeit erst jetzt. Ich werde als studentischer Vertreter im Senat die Belange der Studierenden ernst nehmen und eine Stimme verleihen. Gleichermaßen werde ich versuchen, den gesamtgesellschaftlichen Auftrag der Universität ins Bewusstsein aller EntscheidungsträgerInnen zu rücken und das ökologische Selbstverständnis der Ruperto-Carola zu stärken. Ich werde dabei versuchen, meine Arbeit so offen und transparent wie möglich zu gestalten.

Ich möchte an dieser Stelle auch Hafssa, Tim und Jakob zum Einzug in den Senat gratulieren. Ich freue mich darauf, die bevorstehenden Aufgaben gemeinsam anzugehen und hoffe auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit, um den Studierenden eine möglichst starke Stimme im Senat zu geben.

Euer Christian

Wahlergebnisse der Uni-Wahlen 2012

Die Wahlen sind vorbei – und entgegen einiger Unkenrufe gab es einen engagierten und schlussendlich doch erlaubten Wahlkampf von vielen Gruppen.

Die Grüne Hochschulgruppe konnte dabei ihr Rekordergebnis von 2011 noch einmal verbessern und die 25% Marke knacken. Mit 25,1% stellen wir wieder einen Senator: Christian Mittelstaedt. Im Asta sind wir auch wieder mit drei Sitzen vertreten, durch Christian, Ann-Kathrin und Andreas.

Die kompletten Ergebnisse gibts HIER.

Wir danken euch für euer Vertrauen und werden uns auch im nächsten Jahr in den Gremien engagiert für die Studierenden einsetzen!