Wo geht’s hier zum Nationalpark?

Nach einem intensiven Sommersemester mit gleich zwei Wahlkämpfen suchte die GHG in den Semesterferien nach etwas Entspannung. Am 10. August begab sich eine Gruppe interessierter Wanderer zurück zur Natur, genauer in das Gebiet, wo bald der Nationalpark Nordschwarzwald entstehen könnte. Die Anreise führte uns mit Bahn und Bus über Baden-Baden an den Mummelsee, einen glazialen Karsee auf 1032 m Höhe mitten im Wald. Von dort aus ging es über Stock und Stein, Wurzeln und Schotterwege in Richtung Naturschutzzentrum Ruhestein. Die Route führte uns durch den Bannwald, ein Waldstück, das seit vielen Jahren (fast völlig) sich selbst überlassen ist. Der natürliche Kreislauf des Waldes mit Bäumen jeden Alters, der auch durch ihr Absterben, Umfallen und Herumliegen gekennzeichnet ist, konnte hier sehr gut beobachtet werden und steht im krassen Gegensatz zu den Monokulturen aus jungen Fichten, die sich sonst in vielen Teilen des Schwarzwaldes finden. Im Bannwald sahen wir dichtes Unterholz, das relativ ungestörten Lebensraum für viele Pflanzen und Tierarten bietet und Wanderern einen herrlichen Sommerduft nach frischen Heidelbeeren, blühendem Heidekraut und natürlich Nadelbäumen beschert. Oberhalb des Wildsees stärkten wir uns mit einer Vesperpause bei phänomenalem Ausblick. Trotz aller Wandermotivation war beim Abstieg am Ruhestein der Sessellift dann doch etwas zu verlockend. Über die Köpfe der grasenden Kühe hinweg erreichten wir das Naturschutzzentrum, das uns nochmal die Gelegenheit bot, uns näher über den Wald und seine Bewohner, seine Geschichte und Zukunft zu informieren.

Veggieday

Endlich! Was in vielen Mensen in ganz Deutschland und vielen anderen Ländern längst Realität ist, kommt nun auch zu uns: Am Donnerstag, 25. Juli findet der erste Veggietag in Heidelberger Mensen statt. Den ganzen Tag wird es ein komplett vegetarisches und veganes Angebot geben – ein wirkungsvolles Zeichen für Nachhaltigkeit und Klimaschutz, gegen Massentierhaltung, für Gesundheit und für globale Ernährungsgerechtigkeit. Kommt zahlreich, um diese tolle Aktion zu unterstützen!

Für die GHG ist das ein ebenso wichtiges wie altbekanntes Thema, das wir im Sommer 2012 wieder aufgegriffen und erneut an das Studentenwerk herangetragen haben. Seither haben wir uns in zahlreichen Gesprächen mit der Studentenwerksleitung für die Umsetzung stark gemacht. Wir freuen uns und begrüßen es ausdrücklich, dass das Studentenwerk nun unterstützt durch die Albert-Schweitzer-Stiftung den Aktionstag veranstaltet, und werden gerne dabei sein, wenn das Projekt am nächsten Donnerstag in die erste Runde geht.

Ökostrom für die Uni!

Was haben die Labore der Chemie, die Lichter der Neuen Uni und die Kopfhörer im Sprachlabor gemeinsam? Sie brauchen Strom!

Nach den Ereignissen von Fukushima am 11. März 2011 ist strompolitisch eine Welle der Veränderung durch Deutschland gegangen. Auch ein Grund für uns, die Grüne Hochschulgruppe Heidelberg, sich einmal genauer zu informieren, welchen Strom die Uni eigentlich bezieht.

So wurde der bereits vor einigen Jahren gegründete Arbeitskreis „Ökostrom“ wieder aktiv. Nach einem Gespräch mit der Universitätsverwaltung wurde deutlich, dass die Uni bisher nur zu einem sehr geringen Anteil Strom aus erneuerbaren Energien bezieht, im Gegensatz zu einigen anderen deutschen Unis!

Jedoch erfuhren wir auch, dass im Jahr 2012 interne Gespräche über eine neue Ausschreibung der Stromlieferverträge anlaufen werden. Eine Chance für uns! Wir haben uns zum Ziel gesetzt, dass die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg zu 100% Ökostrom bezieht. Dazu brauchen wir Euch und Eure Stimme! Je mehr Menschen eine nachhaltige Entwicklung fordern, desto eher finden sie Gehör.

Deshalb: Mach den Unterschied und folge diesem Link zu unserer Petition – für Ökostrom an der Universität Heidelberg!

Jeder, der sich bis zum 30. Juni einträgt, hilft bei der Durchsetzung der Forderung nach 100%igem Ökostrom.
Genauere Infos zum Thema Ökostrom, zu den bereits auf Ökomstrom umgestellten Unis und warum dieser Strom so fordernswert ist, findet ihr hier:
http://www.klimagerechte-hochschule.de/
http://www.oekostrom.com/oekostrom-infos.php

Lasst uns etwas verändern!

Eure Grüne Hochschulgruppe