GHG auf dem Christopher Street Day in Stuttgart 2014

Am 26. Juli fuhr die GHG gemeinsam mit der Grünen Jugend Heidelberg zum CSD nach Stuttgart. Auf der „Polit Parade“ demonstrierten über 220 000 Menschen mit viel Spaß für Toleranz, Gleichberechtigung und Vielfalt. Unter dem Motto „Homophobie ist heilbar“ verteilten wir Blumen, Fächer, Sticker und was nicht alles an das Publikum am Wegesrand, wo sich häufig auch die Zeit für einen kurzen Plausch fand. Die Menschen waren – unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft – absolut aufgeschlossen. Doch natürlich ist dies noch kein repräsentativer Querschnitt der Gesellschaft und das Motto gilt weiterhin: Aufruhr bis zur Gleichberechtigung!

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Althandysammlung an der Universität Heidelberg: Eine Erfolgsgeschichte

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Mittlerweile sind Mobiltelefone aus unserem Alltagsleben nicht mehr wegzudenken. Nahezu jeder deutsche Haushalt besitzt mindestens ein Handy, insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen – somit auch unter Studierenden – sind sie flächendeckend verbreitet. Da auch in diesem Bereich der technische Fortschritt rasend ist und die Geräte immer leistungsfähiger werden, werden alte Handys oft nach einigen Monaten oder spätestens nach einigen Jahren durch ein Neues ersetzt. Das alte Handy landet oft als Notnagel in der Schublade, schätzungsweise verstauben in deutschen Haushalten 72 Millionen ungenutzte Mobiltelefone (Deutsche Umwelthilfe: http://www.duh.de/althandy.html). Irgendwann landen viele dieser Handys im Elektroschrott, leider auch häufig im Hausmüll. Dabei enthalten Mobiltelefone eine ganze Reihe an seltenen und teuren Metallen (z.B. Gold und Silber), welche in Entwicklungsländern oft unter menschenverachtenden Bedingungen abgebaut werden. Somit ist das Recycling der Geräte nicht nur ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll, sondern auch aus sozialer Sicht förderungswürdig. Da sich mit alten Handys auch der ein oder andere Euro verdienen lässt, gibt es mittlerweile – auch in Heidelberg – einige Sammelstellen, welche von verschiedenen Organisationen betreut werden. An der Universität Heidelberg gab es jedoch lange Zeit keine Abgabemöglichkeit.

Daher wurde im Sommer 2011 seitens der GHG der Vorschlag erbracht, auch in zentralen universitären Einrichtungen alte Handys zu sammeln.  Weiterlesen

Wo geht’s hier zum Nationalpark?

Nach einem intensiven Sommersemester mit gleich zwei Wahlkämpfen suchte die GHG in den Semesterferien nach etwas Entspannung. Am 10. August begab sich eine Gruppe interessierter Wanderer zurück zur Natur, genauer in das Gebiet, wo bald der Nationalpark Nordschwarzwald entstehen könnte. Die Anreise führte uns mit Bahn und Bus über Baden-Baden an den Mummelsee, einen glazialen Karsee auf 1032 m Höhe mitten im Wald. Von dort aus ging es über Stock und Stein, Wurzeln und Schotterwege in Richtung Naturschutzzentrum Ruhestein. Die Route führte uns durch den Bannwald, ein Waldstück, das seit vielen Jahren (fast völlig) sich selbst überlassen ist. Der natürliche Kreislauf des Waldes mit Bäumen jeden Alters, der auch durch ihr Absterben, Umfallen und Herumliegen gekennzeichnet ist, konnte hier sehr gut beobachtet werden und steht im krassen Gegensatz zu den Monokulturen aus jungen Fichten, die sich sonst in vielen Teilen des Schwarzwaldes finden. Im Bannwald sahen wir dichtes Unterholz, das relativ ungestörten Lebensraum für viele Pflanzen und Tierarten bietet und Wanderern einen herrlichen Sommerduft nach frischen Heidelbeeren, blühendem Heidekraut und natürlich Nadelbäumen beschert. Oberhalb des Wildsees stärkten wir uns mit einer Vesperpause bei phänomenalem Ausblick. Trotz aller Wandermotivation war beim Abstieg am Ruhestein der Sessellift dann doch etwas zu verlockend. Über die Köpfe der grasenden Kühe hinweg erreichten wir das Naturschutzzentrum, das uns nochmal die Gelegenheit bot, uns näher über den Wald und seine Bewohner, seine Geschichte und Zukunft zu informieren.