Unsere SpitzenkandidatInnen 2012

Vorstellung unseres Kandidaten Christian Mittelstaedt

Ich bin Christian, 25 Jahre alt und studiere im 2. Fachsemester Economics. In Baden-Württemberg passiert derzeit sehr viel auf hochschulpolitischer Ebene: die Studiengebühren wurden abgeschafft, eine Novellierung des Landeshochschulgesetzes wird geplant und die Verfassten Studierendenschaft wird wieder eingeführt. Letzteres wird den Studierenden ein stärkeres Mitspracherecht an ihrer Universität einräumen. Es ist mir besonders wichtig, dass diese neuen Spielräume auch in Heidelberg gut und weitreichend ausgefüllt werden.
Das bedeutet konkret: als legitimierte Vertretung der Studierenden braucht es einen Studierendenrat, der sowohl den Fachschaften, als auch den politischen Hochschulgruppen die Möglichkeit gibt, sich für ihre Belange und Interessen einzusetzen.
Gerade in Zeiten, in denen es viele Veränderungen gibt, ist es wichtig, dass die Studierenden die Möglichkeit haben, an den Entscheidungen der Uni mitzuwirken und nicht einfach die Vorschläge aus Rektorat und Univerwaltung abzunicken. Deshalb sehe ich es als studentischer Vertreter im Senat als meine Hauptaufgabe, dass die Interessen der Studierenden bei wichtigen Entscheidungen stärker berücksichtigt werden.
Trotz der erfolgreichen Bestrebungen der Universität Heidelberg, sich als exzellente Hochschule zu profilieren, darf sie dabei nicht vergessen, ihren Teil zum Wohl von Umwelt und Gesellschaft beizutragen. Der Bezug von Ökostrom und die Verwendung von Recyclingpapier müssen zum Standard an der Hochschule werden. Deshalb werde ich mich im Senat dafür einsetzen, dass die Universität ein ökologischeres Selbstverständnis entwickelt.

Vorstellung unserer Kandidatin Ann-Kathrin Fahl

Mein Name ist Ann-Katrin, ich bin 24 Jahre alt und studiere im 4. Semester Biowissenschaften. Eine moderne, nachhaltige Lehre mit genügend freien Plätzen für alle Studierenden in Seminaren, Vorlesungen und Exkursionen sind für mich elementar. Ich möchte mich im Senat daher insbesondere für die Entschlackung überladener Studiengänge, die ausreichende Verfügbarkeit von Lehrangeboten und Masterplätzen und für mehr Transparenz in den Entscheidungsgremien einsetzen. Ich finde es ungeheuerlich, dass wichtige Entscheidungen, welche alle Studierenden betreffen, heimlich im Hinterzimmer der Universität getroffen werden, ohne das die Interessen der Studierenden berücksichtigt werden. Ein weiteres zentrales Thema ist für mich Natur- und Umweltschutz an der Universität. Eine stärkere Förderung von nachhaltiger Lehre und ein vernünftiges, ökologisch basiertes Ressourcenmanagement sind in meinen Augen unabdingbar, damit die Ruprecht-Karls-Universität auch in Zukunft ihrem großartigen Ruf gerecht wird.

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