Archiv für die Kategorie „Allgemeines“

Recyclingpapier an der Uni?

Eure Meinung ist gefragt!

Vielleicht habt Ihr schon mitbekommen, dass an manchen Kopierern Recyclingpapier getestet wird, wir (die GHG und der Umweltbeauftragte der Uni Heidelberg) würden gern wissen, was Ihr davon haltet die Kopierer auf Recyclingpapier umzustellen.

Bitte nehmt teil, jede Stimme zählt! HIER GEHTS ZUR UMFRAGE

GHG im Interview: Ausstieg aus S21!

Im Campusradio der Unis Mannheim und Heidelberg, radioaktiv, hat Ben von der GHG klargestellt, wieso es keine vernünftigen Gründe für den Bau von S21 gibt und das überteuerte Projekt endlich gestoppt werden muss.

Hier gehts zum Interview: LINK

Also: Am Sonntag, 27.11.11 unbedingt direkte Demokratie üben und zur Volksabstimmung gehen und dabei mit JA zum Ausstieg aus S21 stimmen!

Heidelberger Rede zur Zukunft der deutschen Entwicklungspolitik am 08.11.2011

Zur Rede “Entwicklungspolitik als Zukunftspolitik” des Bundesministers für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dirk Niebel, erklärt die Grüne Hochschulgruppe der Universität Heidelberg:
“Vor der Vorstellung seines Konzepts “Chancen Schaffen – Zukunft entwickeln” zur Zukunft der deutschen Entwicklungspolitik weckt Herr Niebel hohe Erwartungen, kann sie aber durchweg nicht erfüllen. Er verfehlt sein selbstgestecktes Ziel, die Entwicklungszusammenarbeit (EZ) anläßlich des 50jährigen Bestehens des BMZ in die Mitte der Gesellschaft zu tragen. Dennoch spricht der Minister wichtige, aber längst bekannte Punkte an. “Hilfe zur Selbsthilfe” gehört ebenso dazu wie eine EZ, die Hilfsempfänger nicht zu Bettlern degradiert. Herr Niebel kritisiert sogar zaghaft Europas zerstörerische Subventionspolitik und betont das mehrfach geäußerte Bekenntnis zur Steigerung der Mittel für offizielle Entwicklungshilfeleistungen auf 0,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts bis 2015.
Leider verschweigt der Minister nicht nur, dass dieses 0,7-Prozent-Ziel bereits im Entwurf für den Bundeshaushalt 2012 als unerreichbar bezeichnet wird, er bleibt auch bei der Beschreibung seines Zukunftskonzeptes unkonkret. Trotz Bekenntnissen zu Klimaschutz, Bildung und Innovation sowie die mehrfache Betonung des Engagements deutscher Unternehmen auf einem freien Markt bleibt unklar, wie die deutsche EZ tatsächlich aussehen soll. Sein Mantra, Werte mit wirtschaftlichen Interessen verbinden zu müssen, lässt Niebels weitere Marschrichtung aber erahnen.
In der Diskussion mit dem Publikum wird am Ende zumindest eines klar: Herr Niebel ist überzeugt von seinem eigenen Konzept. Die Vorschläge der ZuhörerInnen kommen indes zu kurz. Etwa die Anregung, nicht nur deutsche Freiwillige in alle Welt zu entsenden, sondern auch junge Menschen über ein ein Programm nach Deutschland einzuladen. Dies wäre zumindest ein gangbarer Weg, um zu Niebels Ziel zu gelangen: Zu zeigen, dass EZ nicht nur weit weg, sondern auch hier mitten bei uns stattfindet. Statt dessen lobt der Minister seine Servicestelle für die Wirtschaft und die entscheidende Frage bleibt leider unbeantwortet: Was hat Entwicklungszusammenarbeit mit mir zu tun?”

Schnuppertreffen der GHG im WS11/12

Du möchtest uns in gemütlicher Runde kennen lernen? Du willst mehr über uns und unsere Arbeit erfahren? Dann bist Du herzlich eingeladen, zu einem unserer Schnuppertreffen zu kommen:

  • 19. Oktober 2011, 20 Uhr, Brunnen im Marstallhof
  • 26. Oktober 2011, 20 Uhr, Brunnen im Marstallhof

Wir freuen uns auf deinen Besuch!

Grünes Vorlesungsverzeichnis für WS11/12 verfügbar

Auch in diesem Jahr haben wir für euch wieder ein Vorlesungsverzeichnis mit einer Übersicht über grüne Veranstaltungen jeder Art an der Universität Heidelberg zusammengestellt. Viel Spaß beim Stöbern und dem anschließenden Erweitern des eigenen Horizonts!

Das Vorlesungsverzeichnis könnt ihr hier abrufen.

Uniwahlen 2011 – Grüne in Senat und AStA!

Am 5.7. finden wieder die alljählichen Gremienwahlen für die Fakultätsräte, Senat und AStA statt. Auch dieses Jahr treten wir von der Grünen Hochschulgruppe zur Wahl an, denn es gibt noch viel an unserer Uni zu verbessern! Wir wollen uns im Senat für eine offene, ökologische und gerechte Uni einsetzen. Helft uns dabei mit eurer Stimme oder kommt in unsere Sitzungen um mit uns zu arbeiten und zu diskutieren!

Wer wir sind?
Die Grüne Hochschulgruppe (GHG) ist ein Treffpunkt für Studierende, die politisch und ökologisch etwas an ihrer Hochschule bewegen wollen. Wir setzen uns für eine Uni ein, die demokratisch organisiert und ökologisch nachhaltig gestaltet ist. Sie muss bewusst mit natürlichen Ressourcen umgehen und die Interessen ihrer Studierenden ernst nehmen. Um diesem Ziel näher zu kommen, organisieren wir regelmäßig Vorträge, Diskussionen und Exkursionen. In diesem Semester haben wir unsere Arbeit vor allem auf Recyclingpapier konzentriert – und hatten Erfolg! An einigen Bibliotheksstandorten (z.B. Campus Bergheim und INF 326) wurden Kopierer auf Recyclingpapier umgestellt. Unser Ziel bleibt aber weiterhin, alle Kopierer und Drucker auf Recyclingpapier umzustellen! Ferner machen wir uns gerade für 100% Ökostrom an der Uni stark. Die neue Landesregierung will nun endlich Verfasste Studierendenschaften einführen. Dies begrüßen wir sehr. Hier müssen wir jedoch darauf achten, dass den Hochschulen Wahlfreiheit gewährt und kein Einheitsmodell aufgesetzt wird. Die GHG hat sich bereits in der Vergangenenheit zusammen mit der Fachschaftskonferenz an der Entwicklung eines tragfähigen Konzepts für eine Heidelberger Verfasste Studierendenschaft beteiligt. Dies wollen wir weiter vorantreiben.
Am 05. Juli GHG wählen – für eine ökologische, demokratische und offene Uni!

Auf unserer Seite findet ihr zur Uniwahl:
Unsere Liste
Das Programm der GHG
Die Vorstellung unseres Spitzenkandidaten Ben Seel
Eure Wahl – was wählt ihr am 5.7. genau?

GHG Heidelberg positioniert sich zu neuen Chancen in der Hochschulpolitik

Da nach dem Regierungswechsel in Stuttgart sich einiges an der Hochschulpolitik im Land ändern wird, hat die Grüne Hochschulgruppe dazu auf Anfrage der Studierendenzeitung ruprecht Stellung bezogen und ihre Positionen zur Verfassten Studierendenschaft, zur Abschaffung der Studiengebühren und zur Frage der Hochsculbeiräte formuliert:

Frage 1: „Wie kann die Verfasste Studierendenschaft zu mehr studentischer Mitbestimmung führen? Gibt es Pläne von eurer Gruppe, euch an der Konzeption der VS zu beteiligen? Wie sähen sie
aus?“

– Durch die Verfasste Studierendenschaft (VS) wird ein demokratisches Miteinander an der Hochschule gefördert: Es ist wichtig, dass alle Statusgruppen inklusive uns Studierenden gehört werden. Dadurch sind die Studierenden nicht mehr länger lediglich „Beiwerk“ der Hochschule, sondern werden als integraler Bestandteil der Hochschule anerkannt. Ferner fungiert eine VS als zentraler und legitimierter Ansprechpartner für die Hochschulleitung und -verwaltung sowie externe VerhandlungspartnerInnen. Dabei geht es um Angelegenheiten, die alle Studierende betreffen, so zum Beispiel das Semesterticket.

– Wir beteiligen uns schon seit längerem an der Ausgestaltung eines Heidelberger Konzepts für die VS und stehen weiterhin für das mit der FSK und anderen Hochschulgruppen ausgearbeitete Modell eines Studierendenrates, dem sowohl Fachschaften als auch Hochschulgruppen angehören. In diesem Modell sehen wir die Studierendenschaft der Hochschule sowohl in der Breite (der Fächer) als auch der Tiefe (der Interessen) vertreten.

Frage 2: „Warum hat rot-grün die Abschaffung der Studiengebühren von diesem Wintersemester auf das Sommersemester nächsten Jahres verschoben? Ist mit einer weiteren Verschiebung zu rechnen?“

– Natürlich hätten wir uns über die Abschaffung der Studiengebühren bereits zum kommenden Semester sehr gefreut. Dies war auch immer die Forderung von Campusgrün Baden-Württemberg. Allerdings können wir akzeptieren, dass ein weiteres Semester vonnöten ist, um eine langfristige und nachhaltige Kompensation der wegfallenden Studiengebühren zu realisieren. Dadurch wird den Hochschulen auch endlich langfristige Planungssicherheit gewährt.

– Eine Verschiebung dieser Frist lehnen wir ab.

Frage 3: Was haltet ihr von der Mitbestimmung der Studierenden zu den Kompensationsmitteln? Ist diese Beteiligung auf “gleicher Augenhöhe” ein Schritt in die richtige Richtung?“

– Wir begrüßen die studentische Mitbestimmung an den Kompensationsmitteln für die Studiengebühren ausdrücklich. Allerdings geschieht für uns die momentane Beteiligung der Studierenden an der Vergabe der Studiengebühren nicht „auf Augenhöhe“.

– Deshalb fordern wir, dass die jetzt bestehenden Strukturen verbessert werden. Es ist inakzeptabel, dass der Fakultätsvorstand einmal getroffene Entscheidungen der Studiengebührenkommissionen wieder aufheben können – und das unter Ausschluss jeglicher studentischer Mitbestimmung.

– Ein weiteres Problem sind die von der zentralen Studiengebührenkommission verwalteten Gelder, die trotz formeller Beteiligung der Studierenden schlussendlich vom Rektor nach Lust und Laune ausgegeben werden.

Frage 4: „Was unterscheidet die Aufsichträte von den geforderten Hochschulbeiräten? Welche Maßnahme ist sinnvoller?“

– Die Aufsichtsräte für die Hochschulen stehen stellvertretend für das Konzept einer „unternehmerischen Hochschule“, welches wir entschieden ablehnen. Eine Hochschule kann nicht als Unternehmen geführt werden, wenn sie ihren Aufgaben für die Gesellschaft gerecht werden soll.

– Insofern begrüßen diesen Wechsel hin zu rein beratenden Beiräten. Allerdings muss abgewartet werden, welche Aufgaben diese Beiräte konkret ausführen werden.

Schnuppertreffen der GHG

Du hattest schon immer mal Lust, Dich zu engagieren? Konntest Dich aber nicht aufraffen, hattest zuviel zu tun … Wir, die Grüne Hochschulgruppe, sind aktive junge Leute, die sich dafür einsetzen, unsere Uni ökologischer zu gestalten. Wir versuchen die Studierenden dafür zu interessieren, was an unserer Uni passiert. Das wollen wir zum Beispiel durch Aktionen und Flyer erreichen, wir setzen uns aber auch in den Gremien der Uni für die Studierenden ein. Wenn du Lust hast, aktiv zu werden, Deine Ideen einzubringen und es Dir nicht egal ist, was an unserer Uni passiert, dann komme am Mittwoch, 20. April um 20:00 Uhr zu unserem Schnuppertreffen vor dem Marstallcafé beim Brunnen (da ist tatsächlich ein Brunnen)!

Grüne Hochschulgruppe erhebt Forderungen zum Papierverbrauch der Uni

Forderungen der Grünen Hochschulgruppe im Bereich Kopierpapier und Toiletten- und Handtuchtrockenpapier

Als Grüne Hochschulgruppe fordern wir, dass die Universität Heidelberg in der Wahl ihrer Papierprodukte und im Umgang mit denselben Kriterien des nachhaltigen Wirtschaftens und der Ressourceneffizienz beachtet. Die folgenden Vorschläge zeigen Verbesserungsmöglichkeiten in diesem Bereich auf, die zu einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft beitragen sollen, Einsparmöglichkeiten bieten und die Abfallvermeidung fördern.

1. Umstellung der Voreinstellung „einseitig“ im Druckerserver auf „beidseitig“ by default

2. Umstellung der Voreinstellung „einseitig“ an den Studierenden- und Verwaltungskopierern auf „beidseitig“ by default (technische Machbarkeit muss noch abgeklärt werden)

Die „Einstellung auf beidseitig“ trägt dazu bei, den Anteil an beidseitig gebrauchtem Papier zu steigern. Dieser Schritt trägt klar zu der effizienteren Nutzung der Ressource Papier bei: 100 zu druckende Seiten können auf 50 Blatt Papier gedruckt werden, ohne dass dadurch für den Benutzer Nachteile entstünden. Im Gegenteil: Weniger Papier braucht weniger Stauraum, weniger Ordner, weniger Regale, weniger Platz in Archiven. Diese Maßnahme senkt den Papierverbrauch der Universität dauerhaft  und führt mit sofortiger Wirkung zu finanziellen Einsparungen für dezentral von Instituten bestückte Verwaltungskopierer und Drucker.

3. Einstellung eines 100% Recyclingpapiers 80er Weiße mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ in den Online-Shop der Universität

Um Sigmar Gabriel zu zitieren: „Die Verwendung von Recyclingpapier ist ein klassisches Erfolgsmodell des Umweltschutzes.“[1] Die Vorteile von Recyclingpapier sind in zahlreichen Studien belegt, u.a. in der Ökobilanz des Umweltbundesamtes (siehe Anhang). Um nur einige Vorteile zu nennen: geringerer Energie- und Wasserverbrauch, Klima-, Ressourcen- und Artenschutz. Heutige Recyclingpapiere mit dem Blauen Engel erfüllen zudem die europäische Norm EN 12281 in Bezug auf Laufeigenschaften. Auch die Archivierbarkeit von Recyclingpapier steht Nicht-Recyclingpapier in nichts nach: Recyclingpapiere mit dem Blauen Engel erfüllen die DIN 6738 Norm und sind mehrere 100 Jahre alterungsbeständig. Das 100% Recyclingpapiers 70er Weiße, das derzeit im Online-Shop erhältlich ist, ist vielen Nutzern zu dunkel und wird daher ungern eingesetzt. Ein Recyclingpapier höheren Weißegrads könnte die Nutzung von Recyclingpapier an Verwaltungskopierern erheblich steigern.

4. Umstellung der Studierendenkopierer auf 100% Recyclingpapier 80er Weiße mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“

An Studierendenkopierern werden vor allem Seminarunterlagen und Bücher schwarzweiß fotokopiert. Papier mit einem Weißegrad von 100% ist hierfür nicht nötig. Auch Bücher werden oftmals nicht auf reinweißes Papier gedruckt, sondern auf leicht eierschalfarbenem Papier, da dies als angenehmer für das Auge wahrgenommen wird.

5. Einstellung eines Toilettenpapiers und Handtuchtrockenpapiers aus 100% Recyclingpapier in den Online-Shop

Gerade bei Toilettenpapier und Handtuchtrockenpapier ist die Verwendung von Frischfaser eine besondere Verschwendung. Papierfasern, die prinzipiell sieben Mal recyclebar sind, werden nach einmaliger Nutzung der Kreislaufwirtschaft entzogen. Insofern ist der Einsatz von Recyclingpapier in diesem Bereich unbedingt notwendig.


[1] Initiative Pro Recyclingpapier, Broschüre: „Seitenwechsel – Best Practice Recyclingpapier“, erhältlich unter www.papiernetz.de

Schnuppertreffen der GHG

Du hattest schon immer mal Lust, Dich zu engagieren? Konntest Dich aber nicht aufraffen, hattest zuviel zu tun … Wir, die Grüne Hochschulgruppe, sind aktive junge Leute, die sich dafür einsetzen, unsere Uni ökologischer zu gestalten. Wir versuchen die Studierenden dafür zu interessieren, was an unserer Uni passiert. Das wollen wir zum Beispiel durch Aktionen und Flyer erreichen, wir setzen uns aber auch in den Gremien der Uni für die Studierenden ein. Wenn du Lust hast, aktiv zu werden, Deine Ideen einzubringen und es Dir nicht egal ist, was an unserer Uni passiert, dann komme am Mittwoch, 27. Oktober um 19:30 Uhr zu unserem Schnuppertreffen vor dem Marstallcafé beim Brunnen (da ist tatsächlich ein Brunnen)!